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BI11021 "Wie diese ,Sicherheit` aussah, hörten wir erst später."

Beginn Mo., 16.09.2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Kursgebühr Teilnahme frei. - ermäßigt: 0,00 €
Dauer 1 x
Kursleitung Hermann Oechtering
Josef Niebur

Im Jahre 1932 lebten in Bocholt dreizehn Kinder jüdischen Glaubens. Sie lachten, spielten und weinten mit ihren Freunden, bis sie durch die Nazi-Propaganda nach 1933 zu "Feinden des Volkes" gemacht wurden. Von da an mussten sie täglich mit Beschimpfungen und Ausgrenzungen leben. Das galt auch für Manfred und Edith Zytnik, an die sich ihre Freundin aus Kindertagen Maria Wigger erinnert: "Edith hatte kräftig gelockte, dunkelrote Haare." Die Zytnik-Kinder und der dreijährige Leo Landau wurden mit ihren Eltern am 10. Dezember 1941 in das Ghetto in Riga verschleppt. Dort oder im Vernichtungslager Auschwitz wurden die Kinder umgebracht.
Bei einem alternativen Rundgang werden die Häuser, in denen sie lebten, aufgesucht und ihre Lebens- und Ermordungsgeschichten erzählt.




Kursort

Stadtmuseum Bocholt

Osterstr. 66
46397 Bocholt

Termine

Datum
16.09.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Osterstr. 66, Stadtmuseum Bocholt