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BI1202 "An den Rändern der Welt" - Greenpeace Deutschland Tour

Beginn Di., 05.11.2019, 19:30 - 21:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 € - ermäßigt: 0,00 €
Dauer 1 x
Kursleitung Greenpeace e.V.
Hinweis

Einlaß ab 19.00 Uhr. Freie Platzwahl. Eintritt frei!

Wenn der Naturfotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe unterwegs ist, gehts ums Ganze. Sein Arbeitsplatz sind die Lebensräume unserer Erde. Für sein neues Projekt reist der Fotograf an die "Ränder der Welt" und besucht indigene Volksstämme. Diese leben in Tropenwäldern, Gebirgen, Savannen, Wüsten, auf dem Ozean und im arktischen Eis. So verschieden ihre Kulturen auch sein mögen, so haben sie doch eines gemeinsam: Ihr Leben ist bis heute viel stärker mit der Natur verbunden als unsere vom Konsum geprägte Gesellschaft in den Industrieländern. Doch in der globalisierten Welt reicht der Einfluss der Moderne inzwischen bis in den letzten Winkel des Planeten, so dass sich auch das Leben der indigenen Bevölkerungsgruppen in einem starken Wandel befindet. Markus Mauthe möchte die Vielfalt der Kulturen und Lebensweisen fotografieren, solange dies noch möglich ist. Dabei hat er nicht romantische Verklärung im Sinn oder die Ablichtung "edler Wilder", er dokumentiert eine Realität, in der sich unterschiedliche Kulturen den Herausforderungen durch die Einflüsse von "Außen" stellen und versuchen, bestmöglich damit zurechtzukommen.
Es ist ein mutiges und herausforderndes Unterfangen mit globalem Ansatz. Es dient dazu, Zusammenhänge zu entdecken und erklären zu können. Dafür organisierte Markus Mauthe Expeditionen auf diverse Kontinente. Er reiste z. B. unter großen logistischen Problemen durch den krisengeschüttelten Südsudan und besuchte die Völker des Omo-Tales in Äthiopien. In Südostasien erkundete er den Vielvölkerstaat Myanmar und in Indonesien fotografierte er die als Seenomaden bezeichneten Bajau. Auf Menschen, die sich perfekt an kalte Lebensbedingungen adaptiert haben, traf Mauthe in Tschukotka, dem nordöstlichsten Zipfel von Russland. Im größten Tropenwald der Erde, dem Amazonas in Südamerika, war der Fotograf Zeuge verschiedenster Lebensumstände kleiner Gruppen der Urbevölkerung. Vor Ort kommt er mit den Menschen in Kontakt, verlebt Zeit mit diesen und porträtiert sie in ihrer Lebensweise. In seinen Bildern kommt die hohe Kunst anspruchsvoller Fotografie zum Ausdruck. Es sind Zeugnisse voller Schönheit, "ehrliche Bilder", die in einem Prozess des Miteinander und einer Begegnung auf Augenhöhe entstanden sind.

Über das Projekt entstehen mit diversen Partnern eine große Liveshow, ein Kinofilm, ein Bildband und eine großformatige Ausstellung, die allesamt in den kommenden Jahren im deutschsprachigen Raum veröffentlicht und zur Aufführung gebracht werden.




Kursort

Theatersaal Bocholt

Berliner Platz 1
46395 Bocholt

Termine

Datum
05.11.2019
Uhrzeit
19:30 - 21:30 Uhr
Ort
Berliner Platz 1, Rathaus Bocholt, Theatersaal