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BJ1931 Zur Quelle der Bocholter Aa / Wo in Velen die Elektrifizierung begann

Beginn Di., 19.05.2020, 08:30 - 18:00 Uhr
Kursgebühr 18,00 € - keine Ermäßigung möglich
Dauer 1 x
Kursleitung Helmut Bauhüs

"Wo Thesingbach und Schwarzer Bach sich küssen, sie ihren Namen büßen müssen." Der Zusammenfluss dieser beiden Bäche bildet die Quelle der Bocholter Aa, die an dieser Stelle auch aufgestaut wird für den ehemaligen Betrieb der Schlossmühle. Ursprünglich als Kornmühle genutzt wurde ca. 1870 eine durch Wasserkraft angetrieben Turbine zur Stromerzeugung eingebaut Mit 10 Glühbirnen und einem Elektromotor (so Dr. Arnold Lassotta vom LWL) begann damit die Elektrifizierung Velens. Bereits 1890 wurde ein Dieselmotor zusätzlich installiert, um der wachsenden Stromnachfrage gerecht zu werden. Bis Mitte der 1940er Jahre wurde hier Strom produziert.
(Foto Schlossmühle und ehem. Stromverteilung auf dem Dachboden.) Wir fahren weiter zur alten Sägemühle am Gut Roß. Die Sägevorrichtung wurde mittels Wasserkraft betrieben. Da die Wasserkapazität zeitweise nicht ausreichte, wurde 1894 ein beweglicher Dampfkessel, ein sogenanntes Locomobil, angeschafft. Die Fahrt führt uns weiter zu einem Artesischen Brunnen. Das Wasser sprudelt hier durch natürlichen Überdruck nach oben. Auf Wunsch kann noch eine Weiterfahrt zu den Düwelsteenen in Heiden gemacht werden, die ca. 7,5 km vom Brunnen entfernt liegen. Fahrstrecke ca. 68 km (ohne Düwelsteene)
Dienstag, 19. Mai 2020
Abfahrt:
08.30 Uhr, VHS-Haus, Südwall 4a
09.00 Uhr, Gudulakirche in Rhede




Kursort

VHS-Haus Bocholt

Südwall 4a
46397 Bocholt

Termine

Datum
19.05.2020
Uhrzeit
08:30 - 18:00 Uhr
Ort
Südwall 4a, Treffpunkt: VHS Haus